Hartmut Emrich

Autor und Herausgeber

Lust Hoffnung Liebe

Also, dass das klar ist: Dieses Buch ist mit 18+ klassifiziert. 

Nur, damit nicht nachher jemand der Auffassung ist, ich würde hier ein Jugendbuch geschrieben haben und sich in einer Rezension darüber auslässt, ich würde jugendverderbliche Inhalte verbreiten, ohne darauf hingewiesen zu haben!!

Der 20. August 1991 wird für die 17-jährige Daniela zum wichtigsten Tag in ihrem Leben. Allerdings weiß sie davon noch nichts, als sie nach einem vorzeitigen Schulschluss den überfüllten Bus betritt. Daniela hat seit ihrer frühen Kindheit erleben müssen, wie ihre Mutter wegen einer rätselhaften Krankheit über zehn Jahre hinweg körperlich und geistig verfiel. Aus diesem Grund läuft und schwimmt die sportliche junge Frau in jeder freien Minute und seit ihre Mutter drei Jahre zuvor mit 42 Jahren starb, ist für sie ihr Sport erst recht zum Mittelpunkt ihres Lebens geworden. Der vorzeitige Schulschluss und das schöne Wetter sollen dann auch an jenem 20. August genutzt werden, um in einem nahegelegenen Waldweiher zu schwimmen und vielleicht auch noch in einem Buch zu stöbern, dessen Inhalt ihr Rätsel aufgibt. Ein Buch, von ihr während der Sommerferien bei ihrer Oma gefunden, stellt ihr Schulfranzösisch stark auf die Probe. Weit davon entfernt, den Inhalt zu verstehen, hält sie das Buch wegen seines Titels ‚La Philosophie dans le boudoir‘ des Marquis de Sade irrtümlich für ein gesellschaftskritisches Werk von Jean Paul Satre. 

An jenem 20. August ergibt es sich, dass sie die Bekanntschaft von vier gleichaltrigen jungen Leuten macht, die sie über ihren Irrtum aufklären und sie mit den eher pornographischen Inhalt nicht nur verbal sondern auch mit praktischen Übungen vertraut machen. Unter der fachkundigen Anleitung erschließt sich ihr eine unbekannte neue Welt. Die Welt der Lust und die Welt der Begierde. Aber die überschwängliche Lust währt nicht lange. Aus Neid und Eifersucht wird sie Menschenhändlern übergeben und als denen der Schatz ihrer Unschuld auffällt, wird sie zu einer Ware, deren Wert allerdings nur gering geschätzt wird. Daniela wird aus ihrem Leben gerissen und in die Sklaverei verkauft. Für die junge deutsche Frau aus dem Jahr 1991 beginnt ein Alptraum, bei dem der Verlust der körperlichen Unschuld ihr geringstes Problem ist. Sie wird mit dem Tod in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen konfrontiert und sie wird gequält, gefoltert und in einer Form gedemütigt, wie das selbst ein Marquis de Sade in jenem besagten Buch nicht beschrieb. Aber sie verzagt nicht und gibt nie die Hoffnung auf.

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© Hartmut Emrich

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