Hartmut Emrich

Autor und Herausgeber

 Der Marcus Weg I - V

Die Geschichten um den etwas naiven aber keineswegs dummen Krieger Marcus Volerus Gallius, der nach seinem Ausscheiden aus der LEGIO XIII seinen Platz in der Welt sucht und lernen muss, sein Leben auch ohne die Regeln der Legion und den Befehlen seiner Vorgesetzten zu meistern.

Der Marcus Weg I

Der 40-jährige Marcus Volerus Gallius ist nach 24 Jahren bei den Legionen leid, sein Leben und das seiner Männer wegen inkompetenter Vorgesetzter zu riskieren und beendet vorzeitig seinen Dienst bei der XIII. Legion in Dacia. 

Aufgewachsen als Kind in einer Galo-Römischen Familie in der Nähe von Confluentes (heutiges Koblenz), befindet er sich nun auf dem Weg zu seiner Familie, um seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Begleitet wird er von seinem riesenhaften Sklaven Wigald, der bereits seit vielen Jahren in seinen Diensten ist. Die beiden Männer verbindet eine besondere Freundschaft, die über das normale Verhältnis eines Sklaven und seinem Herren hinausgeht. Der einfach strukturierte Marcus ist als Soldat und Krieger ein unüberwindlicher Gegner und sein Mut und seine Führungsqualitäten sind legendär, doch als Zivilist ist er eher unbedarft und unerfahren und so ist es kein Wunder, dass seine Vorstellungen von einem neuen Leben als Zivilist eine komplett neue Wendung nehmen, als die beiden Männer unterwegs in Germanien Zeugen eines Mordes an einer merkwürdigen Familie aus dem hohen Norden Germaniens werden. Plötzlich muss Marcus Entscheidungen treffen, die nichts mit Schlachtaufstellungen oder dem Schwertkampf zu tun haben, den er meisterlich beherrscht. Die naive Absicht, sein Leben selbst bestimmen zu wollen, verliert zunehmend an Bedeutung und sein weiterer Weg im Leben, den er sich ansatzweise auszumalen begonnen hatte, ist plötzlich wieder völlig fremdbestimmt. Ob ihm seine einfachen Lebensweisheiten, die ihm bisher häufig nützlich gewesen sind, nun auch noch weiterhelfen, wird sich auf seinem weiteren Weg zeigen.  Dem Marcus Weg...

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 Der Marcus Weg II

Über zwei Jahre konnten sich Marcus und Cloe der Illusion hingeben, mit der inzwischen fast erwachsenen Vanaris  wie eine Familie in ihrem germanischen Exil zu leben.
Als eines Morgens im Frühjahr des Jahres 945 a.u.c. (192 n.Chr.) ein grausiger Fund vor ihrem Haus im Chattengebirge ihre fragile Idylle zerstört, beschließen sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und dem Gegner, der sie offenbar aufgespürt hat, die Stirn zu bieten.
Cloes grausames Schicksal steht nun offensichtlich auch Kindern bevor, die in Germanien gezielt entführt wurden, um sie in Vindobona reichen Männern zuzuführen. In jenem Palast der Freuden hatte Cloe die schlimmste Zeit ihres Lebens verbringen müssen. Cloe und Marcus ergreifen die Initiative, um die Kinder aus den Händen ihrer Entführer zu befreien. 

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 Der Marcus Weg III

Marcus und Cloe müssen sich endlich den Problemen stellen, die sie seit über drei Jahren verdrängt und vor sich hergeschoben haben, die aber natürlich nicht einfach verschwunden sind. Nicht immer erledigt sich alles durch Aussitzen!
Nach den Ereignissen im Chattengebirge begaben sich Marcus und Cloe auf den Weg nach Confluentes und als sie nun in der Villa Volerus auf Marcus Familie treffen, stellen sie fest, dass das Netz, das ihre Gegner gesponnen haben, wesentlich enger ist, als sie sich das vorstellen konnten. Zusammen mit Cloe gelingt es Marcus, einige Verflechtungen aufzudecken und Bedrohungen zu eliminieren.
Doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Marcus kommt nur knapp mit dem Leben davon, als er für eine Tat zur Rechenschaft gezogen wird, die er aus Notwehr begehen musste. Das Leben mit Cloe, das sich Marcus einfacher vorgestellt hatte, wird einigen harten Prüfungen unterzogen und Wege, die die Beiden eingeschlagen haben, erweisen sich in einigen Fällen als Sackgassen.
Weil die Dinge oft nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen, ist der Weg für die Beiden von etlichen Kurven und Wendungen gekennzeichnet.

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Der Marcus Weg IV

 Germania Superior im Jahre 946 a.u.c (193 n. Chr.)

Caesar Commodus wurde zum Jahresende 945 durch eine seiner Huren ermordet und verschiedene Gruppen im Imperium und Personen von außerhalb und aus dem Imperium beginnen damit, sich um die Herrschaft des Imperiums zu streiten. Marcus und seine Familie werden in den Konflikt hineingezogen und finden sich auf der Seite von Septimius Severus wieder, der Marcus die Möglichkeit bietet, das zu tun, was er am besten kann: Als Krieger in den Kampf zu ziehen und vor allem: Männer im Kampf zu führen. Bereits während im Maius die Stadt Augusta Treverorum durch den Gegner Septimius Severus, Clodius Albinus dem Statthalter Britanniens, belagert wird, befinden sich Marcus, Cloe und Judith mit den Männern von Marcus Centurie auf dem Weg nach Asia Minor, um dort Aufgaben zu erfüllen, die Severus von ihnen erwartet. Wieder muss Marcus feststellen, dass Vertrauen eine gefährliche Sache. Bei Kämpfen ist es einfacher, wenn man auf bekannte und vertraute Gegner trifft, aber was ist, wenn der Gegner von einer Seite kommt, von der man ihn nicht erwartet hat? Wem kann man noch vertrauen?
Seine oft einfache und naive Sicht der Dinge ist nicht immer hilfreich, besonders wenn es sich bei dem Gegner um einen Geheimbund handelt, dessen Mitglieder sich in den höchsten Ebenen im Imperium bewegen und über große Macht und Einfluss verfügen.

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Der Marcus Weg V

  Germania Superior im Jahre 950 a.u.c (197 n. Chr.)

Seit acht Jahren ist Lucius Septimius Severus Herrscher über das römische Weltreich und hat sich den Namen LUCIUS SEPTIMIUS SEVERUS PIUS PERTINAX CAESAR AUGUSTUS gegeben, der dann noch von weiteren Titeln und Ehrentiteln gefolgt, schon recht lang ist. Natürlich nicht so lang wie Commodus Name, aber immerhin lang genug, um ihn sich nicht einprägen zu müssen. Für Marcus Volerus Gallius ist er meist einfach nur Severus.

Severus baut auf die Legionen und weniger auf die Traditionen Roms, um seine Herrschaft zu sichern und er fördert verdiente Soldaten, um seine Macht zu festigen. Einer dieser Soldaten ist Marcus Volerus Gallius, der bereits vor acht Jahren bei den Kämpfen in Asia Mut und Geschick bewies und der in Severus einen mächtigen Gönner hat. Aber Marcus gibt sich keinen Illusionen hin. Für den Mächtigen ist er lediglich ein nützliches Werkzeug. Eine Waffe, die dann funktionieren muss, wenn sie benutzt wird. Wie zum Beispiel in jenen Monaten vom Sommer des Jahres 949 bis zum Beginn des Jahres 950, wo es für Severus wichtig war, seine Verbündeten gegen seinen Widersacher, seinen Mitcaesaren Clodius Albinus in zahlreichen Schlachten in Gallien für sich Kämpfen zu lassen. Die entscheidende Schlacht zum Ende der Iden des Februarius 950 bei Lugdunum, bei der Clodius Albinus gerade so besiegt werden konnte, geht als eine der fürchterlichsten Schlachten in die Geschichte ein, bei der Römer gegen Römer im Feld standen und Marc hatte mit seinen Reitern wieder einen wichtigen Anteil am Verlauf jener Schlacht. Aber es ist nicht alleine seine Fähigkeit im Kampf, die Marcus für Severus so wichtig macht. Es ist seine Hartnäckigkeit bei der Verfolgung jenes Gegners, der mit der Vernichtung der Anführer besiegt zu sein schien. Den Gorgonen, die bereits seit Jahren seinen Lebensweg kreuzen und die ihrerseits das Interesse an ihm und seiner Familie nicht verloren haben. In dem Buch 'Der Marcus Weg V - Der Legat' stellt sich ein deutlich gereifter Marcus Volerus Gallius den Herausforderungen, die seine Loyalität gegenüber seinem Imperator mit sich bringen und gelegentlich auch jenem Gegner mit dem Erkennungszeichen der Gorgonen

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